Montag, 29. Januar 2018

Manchmal kommt es anders

Hallo Ihr Lieben!

In der aktuellen Ausgabe der Traumwohnen (übrigens mal wieder ein großartiges Heft) wurde mein Blog zusammen mit zehn anderen Blogs rund um das Thema "Shabby" vorgestellt. 



Ein paar von Euch sind vielleicht auch genau deshalb bei mir gelandet. Ich habe mich super darüber gefreut - vor allem, weil es mal nicht nur um Miss Mustard Seed´s Milk Paint und meine Funktion als Händlerin derselben ging! Ich wünsche mir natürlich, dass meine Arbeit auch jenseits meiner bloßen Tätigkeit als Farbenhändlerin bemerkt wird. 

So, nun erwartet Ihr entsprechende Inhalte - zu Recht! Aber wie das im Leben immer so ist: gerade steht irgendwie alles Kopf und ungeplant und unbeabsichtigt haben sich Aufgaben in meinen Alltag gedrängt, die mit meiner kreativen Arbeit leider so gar nichts zu tun haben und die all meine Zeit und Energie in Anspruch nehmen. 

Meine Eltern sind Mitte Achtzig (meine Mutter 85 und mein Vater 86). Eigentlich sind die Beiden noch echt gut drauf für ihr Alter. Aber bei meinem Vater sind die Krankenhausaufenthalte im letzten Jahr doch häufiger geworden und er hat ständig Schmerzen hier und Schmerzen da. Dadurch fährt er seit einigen Monaten auch nicht mehr selbst Auto, weil er Angst hat, bei akuten Schmerzzuständen einen Unfall zu verursachen. Generell ist er in vielen Dingen nicht so selbständig wie meine Mutter, was wohl in der Generation nicht unnormal ist. Meine Mutter hält nach wie vor alles zusammen und organisiert den Alltag. Aber dann ist meine Mutter vorletzten Dienstagmorgen böse gestürzt und hat sich übelste Prellungen am Steißbein sowie einen Knacks an einem Wirbel zugezogen. Sie konnte sich kaum noch bewegen und kam ins Krankenhaus... Das hieß dann für mich mal wieder tägliche Besuche im Krankenhaus, aber dazu noch ständiges Kümmern um die Belange meines Vaters - jeden Tag bis zum Schlafengehen. Viele von Euch haben sicher auch betagte Eltern und kennen das.

So langsam kehrt jetzt wieder Normalität ein, aber halt nur langsam. Und ich muss mich erst mal wieder sortieren. Ich würde mir wünschen, demnächst wieder mehr Zeit für "mein Ding" zu haben, weiß aber auch, dass möglicherweise mit meinen Eltern immer häufiger etwas sein könnte. Außerdem wollen wir im Laufe dieses Jahres umziehen, doch das ist eine ganz andere Geschichte, von der ich Euch zu gegebener Zeit berichten werde. Vielleicht habe ich dann in ein paar Monaten jeden Tag diese Aussicht:



Naja, wahrscheinlich ohne die Schäfchen. ;-)

Bis bald


Eure

Angi

Kommentare:

  1. Ich hoffe, Deiner Mutter geht es besser. Wird alles gut!

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    1. Meine Mom ist seit Donnerstag wieder zuhause, hat aber arge Schmerzen. Das wird auch noch ein paar Wochen dauern. Aber immerhin konnte sie schon die Schmerzmittel reduzieren. Laufen mit dem Rollator oder Treppensteigen geht ziemlich gut, nur Liegen ist kacke, also schläft sie nicht besonders. Aber sie ist guter Dinge (meistens ��).

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  2. Auch ich wünsche Dir das bald wieder etwas Rhythmus und vor allem Ruhe in Dein Leben einkehrt!!! Alles Gute!!!

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    1. Danke, liebe Frances! Mit der Ruhe bin ich skeptisch - Du weißt doch, irgendwas ist immer! ;-)

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  3. Liebe Angela,
    das kenne ich nur zu gut und kann des Dir nachfühlen! Bei meinen Eltern war diese Phase hintereinander geschaltet, was es zwar entzerrte, aber auch nicht nett war.
    Ich wünsche Deinen Eltern gute Besserung und Dir ein gutes Durchhaltevermögen. Es gibt da so Wochen, da funktioniert man nur noch.
    Liebe Grüße
    Karen
    PS: die Aussicht, evtl. bald einen Garten haben zu können ist da doch ein perfektes Durchhaltemittel :-)

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    1. Liebe Karen, Dankeschön! Vor dem Garten kommt wohl erst mal noch ganz viel Anderes - Fußböden, Fenster, Wanddurchbruch, Rigipsdecke... ;-) Aber bei den Arbeiten kann ich wenigstens dann immer in den Garten GUCKEN! :-)

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