Donnerstag, 18. August 2016

Evolution eines Esszimmers

Hallo Ihr Lieben!

Neulich habe ich etwas erledigt, das ich schon ewig tun wollte, nämlich das Sideboard in meinem Esszimmer gestrichen. Ich habe das zusammen mit einigen anderen Möbelstücken 1998 für viel Geld gekauft, aber es ist Pinie und das war sicherlich für viele Jahre echt topp, aber inzwischen wirkt es doch sehr überholt und irgendwie aufdringlich. Wie es immer so geht, hat man für eigene Projekte immer zuletzt Zeit, und über meinen Ernährerjob und Kundenaufträge und familiäre Dinge bin ich einfach nicht dazu gekommen. Und dann war es am Ende aus einer spontanen Laune heraus, als ich eigentlich Wichtigeres zu tun gehabt hätte... Ihr kennt das! ;-)



Und dann wurde mir langsam klar, dass sich hier eine ganze Menge verändert hat, seit ich im Februar 2008 eingezogen bin. Beim Stöbern in alten Fotos hat mich die Veränderung regelrecht umgehauen!

Beim Umzug damals besaßen wir nur einen Küchentisch und Küchenstühle, da es in der alten Wohnung kein Esszimmer gab. Wir hatten damals kein Geld für Anschaffungen und so mussten wir irgendwie mit dem Vorhandenen arbeiten. Und so sah das 2008 aus:


Um den Raum zu füllen, habe ich den Tisch ausgezogen (was in der alten Küche ein Ding der Unmöglichkeit war) und noch zwei Rattanstühle aus anderen Räumen dazugestellt. Die Lampe über dem Tisch hing vorher auch in der Küche... Und nichts davon war neuer als aus dem Jahr 2000 (doch, der Teppich und die meisten Accessoires).





Das war schon irgendwie ganz gemütlich, aber doch insgesamt ziemlich... braun. :-/ Und es hatte auch nicht viel mit meinen Vorstellungen zu tun... :-(

Im Jahr 2010 hatte sich die Optik schon um Einiges geändert. Ein Hauptgrund:  zu Weihnachten 2009 bekam ich von meinen Eltern einen neuen Esstisch geschenkt!


Alles wirkte gleich viel heller! Und wie Ihr seht, steht der Tisch quer. Diese Kleinigkeit hat die Optik ungemein verändert. Natürlich passten die Stühle NULL zum Look. Fürs Erste mussten es Stuhlkissen rausreißen...  

Nach einer Familienfeier im Jahr 2012 habe ich den Tisch dann einfach ausgezogen gelassen. Ich hatte nämlich festgestellt, dass alles viel großzügiger wirkte!





Wie Ihr sehen könnt, bin ich dazu übergegangen, Deko an die Deckenleuchte zu hängen. Sie war so fürchterlich sachlich und modern!




Die Deko wurde immer rustikaler, vintage- und landhauslastig... Wie Ihr seht, wurden die Fotos im Advent aufgenommen. Während der darauf folgenden Weihnachtsfeiertage sollte eine Bekanntschaft mein Leben in eine ganz neue Richtung lenken... Ich lernte nämlich die Welt der Farben und meine Leidenschaft für das Aufarbeiten von Möbeln kennen! Und ratet, was ich zuerst geändert habe! Es gab endlich passende Stühle zum Esstisch!!! :-) 





Wie unfassbar das mein Leben bereichert hat! Inzwischen habe ich daraus meinen zweiten Beruf gemacht! Und mein Esszimmer hat es auch verändert! 





Eigentlich habe ich immer nur Kleinigkeiten verändert, aber in Summe hat das einen Quantensprung bewirkt. Einen kleinen antiken Deckenleuchter konnte ich mir im vergangenen Jahr ebenfalls anschaffen. Und seht selbst, wie es heute aussieht!





Am Rand der Bilder könnt Ihr auch erkennen, dass sich der Wohnbereich weiterentwickelt hat. Dabei hatte ich ursprünglich nur das Sofa von der Wand weg auf die gegenüberliegende Seite bewegt, weil ich nicht mehr direkt auf dieses dunkle Monster gucken wollte. Aber so ergaben sich wieder jede Menge neue Möglichkeiten... :-)
















Erstaunlich, oder? Ich kann es kaum erwarten, wenn ich endlich dazu komme, den klotzigen TV-Schrank im Wohnbereich zu streichen! Das wird ne Wucht!

Bis bald (nein, bestimmt habe ich den Wohnzimmerschrank bis dahin nicht gestrichen ;-) )


Eure

Angi

Kommentare:

  1. It really has evolved and so have you my dear! Very lovely! I'm sure it feels more like home now <3

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    1. Thank you, Bestie! <3 It definitely feels a lot more like MY home now! One day I´ll get rid of these awful primitive curtains, I swear! ;-)

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  2. Danke für die tolle Doku! Ich liebe solche Zeitreisen. Unter dunklen Monstern verstehe ich aber was Anderes als durchaus nicht unansehnliche Pinienmöbel. Mag auch daran liegen, das unser Essbereich noch aus dem Jahr 2000 mit Möbeln in Ahorn hell ausgestattet ist. Das war da Jahr, als Exmann samt Mahagonimöbeln auszog. Die neuen alten Stühle sind wunderschön. Sind die nicht aber auch ein bissi unbequemer als die vorherigen Swinger? Ich hätte da übrigens noch Material für zu ersetzendes Wiener Geflecht herumliegen ;- ) Brauchte ich nie, weil die Stühle, die ich reparieren wollte, auf dem Feuer gelandet sind dank Holzwurmbefall und Fäulnis.
    Liebe Grüße von Karen

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    1. Karen, mit dem dunklen Monster war das Sofa gemeint. Als es noch an der Wand stand, war es das Erste, worauf der Blick fiel - wie ein schwarzes Loch!

      Aber Du hast Recht, zumindest die Gründerzeitstühle sind nicht gerade zum Lümmeln prädestiniert. Da sieht man schon, wes Geistes Kind diese Stilrichtung war, immer schön den Rücken gerade... Aber bislang hat mich noch nichts anderes angelacht und Stühle streichen ist auch nicht gerade die schönste Arbeit. ;-) Wir haben die kaputten Rücken damals einfach rausgeschnitten, da uns die Reparatur zu teuer war. :-)

      Ach ja, die Freischwinger stehen nun in der Küche meiner Eltern, da komme ich dann noch regelmäßig in den Genuss den freien Schwingens. ;-)

      Liebe Grüße zurück!

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  3. Hallo Angi,
    wow, du hast eine tolle Arbeit geleistet.
    Ja, in Weiß sehen die Möbel einfach schöner aus. So schön leicht und hell.
    hab auch einiges bei uns im Haus gestischen, bin aber nicht so gut wie du
    wünsche Dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Karina

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    1. Lieben Dank, Karina! Übung macht den Meister... ;-)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

      Angi

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