Donnerstag, 5. September 2013

Mehr Ideen als Zeit

(Quelle: www.pinterest.com)

Zeit. Hier liegt die Wurzel allen Übels. Es gibt einfach nicht genug davon, will man meinen!

Man wacht am Wochenende morgens auf und denkt sich "hey super, den ganzen Tag zur freien Verfügung, da kann ich ja jede Menge erledigen". Da wäre zum Beispiel das Aufräumen der Werkstatt, um Platz für bevorstehende Projekte zu schaffen. Mehr nicht...? Ach ja, die Blumen auf dem Balkon müssen dringend gedüngt werden und in dem Zusammenhang könnte ich auch noch ein paar Pflanzen umtopfen. Eine Kündigung für meinen Mobilfunkvertrag muss ich schreiben. Und offene Rechnungen überweisen. Wäsche falten. Das Büro aufräumen. Das Gästezimmer hat es auch dringend nötig. Die Fliesenfugen in der Dusche wollte ich auch schon lange in Angriff nehmen. Haare färben. Schwimmen gehen. Staub wischen.

Oh Moment mal, dieses dunkle Konsoltischchen im Flur, das gefällt mir ja schon lange nicht mehr so richtig! So finster und auch schon ganz schön zerkratzt. Also wie ich da jetzt so dran vorbeigehe, schaut es mich schon an... 

Farbe hätte ich ja da... Das wäre schnell gemacht... Frisch an´s Werk! :-)


Vergessen sind all die anderen Dinge, die so unbedingt mal erledigt werden wollten! Jippie! Wieviel schöner der Tisch schon nach dem ersten Anstrich aussieht! Der zweite Anstrich bringt den Durchbruch und nach dem Anschleifen ist er fast perfekt! Zum Schluss noch eine Schicht Wachs und das Werk ist vollbracht! :-)


 

Der Nachmittag ist inzwischen schon halb vorbei. Ich bin ganz schön in´s Schwitzen gekommen. Und hungrig bin ich! Und irgendwie auch ganz schön geschafft... Ach, die anderen Sachen schaffe ich heute eh nicht mehr, lohnt sich gar nicht noch was anzufangen. Vielleicht später noch ein bisschen. Jetzt brauch ich erst mal ein Nickerchen! Am Wochenende soll man sich schließlich ausruhen! ;-) Schlechtes Gewissen? Keine Spur!

   
Zeit sollte man sinnvoll nutzen! Was sinnvoll ist, entscheidet Ihr selbst. :-)

Eure

Angela

Do what you love...


... and you will never have to work for the rest of your life.


Das wär´s, oder? Wenn Ihr Euer Geld mit dem verdienen könntet, was Ihr am liebsten tut - was wäre das? Habt Ihr das vielleicht sogar schon realisiert? 

Mein Herz schlägt für das Einrichten und Dekorieren! Aber so richtig in den "Flow" komme ich, wenn ich mit Pinsel, Farbe und Schleifpapier alten Möbelstücken zu Leibe rücke und ihnen neues Leben einhauche! Es ist so faszinierend zu sehen, wie sich ein ehemals ungeliebtes Schränkchen oder Küchenbuffet in ein Unikat verwandelt!

Am Schluss sieht das dann so aus:






Oder so:






Oder vielleicht ein Schränkchen:





Oder eine neue alte Kommode in ihrem natürlichen Lebensraum:


Viele neue Projekte warten auf mich und mein Kopf steckt voller Ideen! Zeit, loszulegen! Und es wäre so wunderbar, wenn ich damit meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte! Wer weiß, vielleicht wird das ja noch mal was... :-)

Habt ein schönes Wochenende!

Eure

Angela

Noch mal nachgelegt


Ihr Lieben!

Ich möchte doch den letzten Post noch etwas nachkommentieren. Natürlich kann man sich im Leben nicht immer alles aussuchen! Aber dennoch sollte man sich auch nicht mit allem abfinden, wenn man merkt, dass es einem nicht gut tut. Dabei ist die Frustrationstoleranz bei allen Menschen ganz unterschiedlich ausgeprägt. Viele Menschen gehen einfach morgens zu einer Arbeit, die sie zwar nicht erfüllt, aber auch nicht weiter negativ beeinflusst. Sie tun, was getan werden muss, lassen den Stress nicht zu sehr an sich heran, gehen nach Feierabend heim und leben Ihr Leben.

Für hochsensible Menschen ist das aber nicht so einfach. HSP leiden aufgrund ihrer Empfindsamkeit stärker an Unzufriedenheit am Arbeitsplatz. Informationsüberflutung, ständige Verfügbarkeit, Hektik, Stress, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu müssen bringen uns schnell an die Grenzen unserer Belastbarkeit. Wir gehen dann nicht nach der Arbeit nach Hause und unternehmen noch was Nettes oder putzen die Wohnung. Wir kommen heim und sind erschöpft von all den Eindrücken und verspüren nur noch ein starkes Bedürfnis nach Rückzug, um so neue Energie zu gewinnen.

Leider sind die besonderen Stärken von HSP in der modernen Berufswelt nur noch wenig gefragt und ihre Bedürfnisse finden kaum Berücksichtigung. 

Optimale Arbeitsbedingungen für hochsensible Menschen wären: 
- Eine lärm- und geruchsarme Arbeitsumgebung.
- Flexible Zeiteinteilung, im Bestfall Home Office.
- Möglichst viel Eigenverantwortung, wenig Kontrolle und Bevormundung.
- Möglichst wenig Termin- und Leistungsdruck.
- verstärkte Anreize durch Lob und Anerkennung.

Nur so können sich die Stärken eines HSP entwickeln. 
 
(Quelle: www.pinterest.com)

Aber einen ganz entscheidenden Stellenwert nimmt auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit ein, die sich ganz individuell darstellt. Gerade für HSP ist das allerdings schwierig umzusetzen, denn in ihrer Jugend versuchen sie sich oftmals so anzupassen, dass sie später Probleme damit haben, ihre Fähigkeiten beruflich einzusetzen. Zum Beispiel arbeiten viele Hochsensible weit unter ihren Qualifikationen - ihre Fähigkeiten verkümmern im falschen Job. Sei es, weil sie aus Gründen der Vernunft einen Beruf gewählt haben, der ihren Interessen zuwiderläuft, oder weil sie vergleichsweise "leichte" Tätigkeiten als Schutz vor Reizüberflutung gewählt haben. Aber HSP leiden nicht nur schneller an Überforderung, sondern auch an Unterforderung. Der Grad ist schmal. 

Als ganz besonders lesenswerte Lektüre zu dieser sehr umfangreichen Thematik möchte ich hier allen Interessierten das Buch "Sensibel kompetent" von Dr. Marianne Skarics ans Herz legen.

(Quelle: www.pinterest.com)
Mir ist durchaus bewusst, dass nicht alle Menschen gleich gute Chancen zur Selbstentfaltung haben. Manche unterliegen stärkeren Sachzwängen als andere. Vielleicht haben sie hohe Schulden. Oder sie haben eine große Familie oder Familienmitglieder mit Handycap, für die sie eine besonders große Verantwortung tragen. Für diese Menschen wird die Suche nach der "Berufung" wie ein Luxusproblem aussehen. Aber oftmals können schon kleine Änderungen große Wirkung haben...

Eure

Angela    




 

Wenn Träume KEINE Flügel bekommen


Wie habt Ihr Euch Eure Zukunft erträumt, damals, als Ihr die Schule beendet hattet? Und was ist davon wahr geworden?

Mein Traum sah für mich den Beruf der Innenarchitektin vor, dazu Mann, Kind, ein eigenes Haus mit Wintergarten und das alles etwa bis zu meinem 30. Geburtstag. Seufz... Wenn man dann mit 40 feststellt, dass davon rein gar nichts in Erfüllung gegangen ist, muss man das erst mal verdauen.

Wie konnte das passieren? Naja, zuerst gab es nach der Schule keinen Studienplatz im Traumberuf. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, machte man erst einmal eine kaufmännische Lehre - so etwas kann man schließlich immer gebrauchen. Dann beginnt man ein Ingenieursstudium. Das ist vernünftig, schließlich werden Ingenieure immer gebraucht. Aber das ursprünglich musisch begabte Kind findet keinen Zugang zu Mathe & Co. und bricht das Studium erfolglos ab...

Und wer nichts Wirt, wird Wirt, sagt man doch so schön. In meinem Fall war es dann der Betriebswirt. Ein absolut vielseitiges Studium. Ein von vorne bis hinten absolut uninteressantes, uninspirierendes Studium!!! Aber man ist ja nicht auf den Kopf gefallen und mit ein bisschen gutem Willen und ganz viel Arbeit kann man sich da reinfinden. Und wenn dann erst mal der Verdienst stimmt, kommt der Spaß an der Arbeit von ganz alleine!

Was für ein Trugschluss... Wer einen Beruf ergreift, der nicht seinen Talenten und Neigungen entspricht, wird auch keine Freude daran haben. Und der wird auch in diesem Beruf nie wirklich Erfolg haben und deshalb nie wirklich gut verdienen (um einen Absolventen mit 4er Diplom reißt sich der Arbeitsmarkt auch nicht gerade). Klar, Freude am Beruf ist noch lange kein Garant für ein hohes Einkommen. Je nach Beruf sind die Einkommensperspektiven nicht bombig. Aber dann kann man sich zumindest mit seinen Aufgaben zufrieden fühlen, im besten Fall hat man seine Berufung gefunden.

Nun ja, das Kind war in den Brunnen gefallen. Und da es keinen Weg hinaus zu geben schien, musste das Kind schwimmen, schwimmen, schwimmen. Immer nur auf der Stelle zu schwimmen, strengt an und frustriert. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Das ist der Ernst des Lebens. Und andere Menschen haben es auch schwer und müssen da auch durch. Und das gefälligst bis zur Rente.



STOPP!!! Wieso muss man sich denn bitteschön damit abfinden??? Andere Menschen haben doch auch ihr berufliches Glück gefunden! Warum denn ausgerechnet ich nicht? Ich bin doch vielseitig interessiert, habe Talente und bin intelligent! 

Schwierig nur, wenn man sein ganzes Leben lang gesagt bekommen hat, wie man zu sein hat, bis man selbst gar nicht mehr weiß, wer man WIRKLICH ist. Um den Ansprüchen zu genügen, hat man sich eingefügt, so gut es ging. Manchmal hat man versucht, im vorgegebenen Rahmen eine eigene kleine Nische zu finden. Und weil man sich immer verbogen hat, fühlte es sich nie richtig an und Erfolgserlebnisse blieben ebenfalls aus. Dass das negative Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens hat, nicht nur auf die beruflichen, versteht sich von selbst.

Aber die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, mit dem Verbiegen aufzuhören. Wichtig ist es, erst mal mit sich selbst ehrlich zu sein, in sich hineinzuhorchen. Was macht mir Freude, in welchen Tätigkeiten gehe ich auf (privat und beruflich)? Wofür bekomme ich positives Feedback (wenn nicht vom Chef, dann vielleicht von den Kunden oder auch im Freundeskreis)?

Und dann muss man wieder ganz neu lernen, auf seinen Bauch zu hören und dann auch danach zu handeln! Wie fühle ich mich mit der Entscheidung, die ich gerade getroffen habe? Wenn mich andere Menschen so oder so behandeln - wie fühle ich mich damit? Wenn mir bestimmte Umstände Bauchweh bereiten, sollte ich darauf hören und entsprechend reagieren.
 
(Quelle: www.pinterest.com)

Das ist ein schwieriger und langwieriger Prozess, in dem es immer wieder Rückschläge gibt. Aber man sollte sich nicht abschrecken lassen. Ich bin mir ganz sicher, dass er es wert ist, bis zum Ende gegangen zu werden. Denn nur, wer weiß, wer er ist und was er kann, hat die Chance, dort anzukommen, wo er hingehört.

Was ist aus Euren Träumen geworden? Lebt Ihr Eure Träume? Wie habt Ihr das geschafft? Wenn Ihr es nicht geschafft habt: Wie geht Ihr damit um?

Eure

Angela
      

There´s nothing wrong with you


"An Dir ist nichts falsch". Für diese Erkenntnis habe ich mehr als 42 Jahre benötigt.

Dann bin ich durch Zufall (oder Fügung?) im Internet über den Begriff "Hochsensibilität" gestolpert. Neugierig wie ich bin, habe ich den dazugehörigen Artikel gelesen. Es ging darum, dass ein bestimmter Prozentsatz aller Menschen Sinnesreize intensiver wahrnehmen und verarbeiten und deshalb schneller überreizt ist. Eine Person mit dieser Charaktereigenschaft (HSP = Highly Sensitive Person) ist auf Grund dieser Besonderheit früher als "normal" sensible Menschen erschöpft - durch Geräusche, Gerüche, optische Eindrücke oder auch zwischenmenschliche Schwingungen. Das bedeutet nicht, dass eine HSP weniger aushält, sondern in kürzerer Zeit mehr aushalten muss, was dazu führt, dass der Akku einfach früher leer ist.

Es gab einen Fragenkatalog, mit dem man testen konnte, inwiefern typische Merkmale für HSP auf einen selbst zutreffen. Ups... Fast alle Fragen konnte ich mit "Ja" beantworten. Wie konnte das nur sein? Fast alles, was mir in meinem Leben Rätsel über mich selbst aufgegeben und mir Probleme bereitet hatte, wurde hier mit einem Schlag glasklar! :-O Warum hat mir das noch nie jemand gesagt?

Wie oft musste ich mich belächeln lassen, wenn ich wieder als einzige irgendwelche Gerüche wahrgenommen hatte! Deshalb hatte niemand außer mir je das hohe Piepen des alten Fernsehgerätes gehört! Ich bin nicht verrückt, weil mir das Licht der Neonlampen im Büro oder der Duft schwülstiger Parfums regelrecht körperliche Schmerzen bereiten! Und ich bin kein Weichei, das nicht belastbar ist, weil ich nach einem normalen Arbeitstag immer völlig erschöpft bin und keine Kraft für irgendetwas mehr habe!

Das alles und noch viel mehr habe ich mit einem Mal erkannt. Ich habe wochenlang alles zu dem Thema in mich aufgesaugt. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich wirklich wertvoll gefühlt. 



Hochsensibilität hat nämlich nicht nur Nachteile. Wenn man diese Besonderheit annimmt, kann man in den Genuss vieler Qualitäten kommen. Hochsensiblen wird unter anderem eine starke Kreativität nachgesagt, ebenso eine äußerst gründliche und exakte Arbeitsweise sowie große Empathie und Idealismus.

Vieles von dem habe ich intuitiv immer tief in mir gefühlt, aber meine Umwelt hat mir stets das Gefühl vermittelt, dass ich einfach härter werden muss - dass ich nicht genüge. "Sei doch nicht so empfindlich" oder "Kann Dir Dein Arzt da nicht mal ein paar Tabletten verschreiben" sind nur zwei der typischen Sätze, die mich verfolgt haben. "Stell Dich nicht so an", "da muss Du durch", "andere Leute schaffen das auch". Doch die Vorzüge der Hochsensibilität kommen nur zum Tragen, wenn man sein "So-Sein" nicht unterdrückt, sondern zu einer Lebensweise findet, die diesen Gaben Platz zum Gedeihen lässt.

Merke: Ich bin nicht "andere Leute". Und wenn man sich sein ganzes Leben lang dazu zwingt, irgendwo "durch zu müssen", was der eigenen Natur so dermaßen widerstrebt, wird man zuerst unglücklich und dann irgendwann krank.

Seid Ihr neugierig? Mehr zu dem komplexen Thema findet Ihr zum Beispiel bei www.zartbesaitet.net

Die wichtigsten Erkenntnisse, die ich bis hierhin für mich gewonnen habe: Ich werde zukünftig mehr auf meinen Bauch hören. Ich werde nicht länger versuchen, jemand zu sein, der ich nicht bin. Ich bin ich. Mit mir stimmt alles. Ich genüge. :-)   



Eure

Angela 

Viva la Vida



Mal ehrlich: das Leben ist viel zu kurz zum Unglücklichsein. Aber wenn man sich selbst nicht bewegt, bewegt sich Nichts. 

Ihr kennt das sicher auch? Irgendwie ist man nicht zufrieden, fühlt sich, als hätte man seine Bestimmung nicht gefunden. Eigentlich sollte man doch zufrieden sein, Andere haben es doch so viel schlechter getroffen… Aber man IST NICHT ZUFRIEDEN! :-O

Warumwiesoweshalb? Die Suche nach den Gründen ist der erste Schritt zur Erkenntnis. Und ab da ist es noch ein weiter Weg… ;-)

Frisch erholt nach meinem Sommerurlaub fühlt sich der Zeitpunkt richtig an, endlich diesen Weg zu beschreiten. Ziel: das Leben zu finden, das zu mir passt. So ein einfacher Satz für so eine komplizierte Aufgabe! Der Start meines Blogs "Me & Harmony" soll jedenfalls ein Schritt auf dem Weg in ein zufriedeneres Leben sein. Ein großer Schritt für mich bis hierhin!

Die Idee, ein Blog zu schreiben, ist über etliche Monate in mir herangereift. Zunächst habe ich meine Liebe zu diversen Blogs anderer Menschen entdeckt. Toll, was diese anderen Menschen nah und fern so beschäftigt! Und schön zu sehen, wie viele Parallelen - aber auch Unterschiede - zum Leben anderer Menschen bestehen! Ich fand diesen Austausch ungemein bereichernd und in mir keimte der Gedanke auf: das willst Du auch machen! Ich glaube fest daran, dass wir uns gegenseitig befruchten können, und freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare, Meinungen und Anregungen!

Kurze Warnung: Da meine große Leidenschaft dem Einrichten und Dekorieren im Landhaus- und Shabby-Stil gilt, wird es sich hier immer wieder mal auch darum drehen. Doch möchte ich auch alles thematisieren, was das Leben sonst noch so bereithält.

So, genug Blabla. Dies ist nur der Anfang! :-)

Es lebe das Leben!

Eure  

Angela

Donnerstag, 29. August 2013

Projekte! Heute, morgen, überüberübermorgen...

Ihr erinnert Euch an meinen 1990er Jahre Einbauschrank von neulich? Dieser hier:



Nun, ich versprach Euch ein Danach-Foto. Hier ist es:



Ich sag Euch, ich bin so froh darüber, dass ich endlich kurzen Prozess mit diesem Möbelstück gemacht habe! Der Schrank fügt sich nun viel harmonischer in meine übrige Einrichtung und unterstreicht meinen persönlichen Stil. Ein bisschen Farbe und zwei neue Griffe - und schon hat man einen neuen Schrank! :-)



Es gibt noch eine Menge Altlasten in dieser Wohnung... :-( Dabei wohne ich schon fünfeinhalb Jahren hier! Aber mir fehlte in all den Jahren immer die Zeit und die Energie und manchmal auch der Mut. Aber jetzt! :-)


Da gibt es beispielsweise diese "wunderschönen" Zimmertüren aus Limbaholz in der oberen Etage:


Jaaaa, so war das nunmal angesagt Ende der 1960er Jahre. Vier von diesen Türen auf weniger als 10 m²! Ich garantiere Euch, lange kann es nicht mehr dauern, bis die Farbe und Pinsel zum Opfer fallen! Okay, das Buche-Laminat ist auch nicht gerade der Hit, aber da ist nicht mal eben so kostengünstig Abhilfe zu schaffen...


Ein charmantes Badezimmer aus... ich glaube, das waren auch hier die späten 60er...

 

Die originalen Fliesen an sich sind eigentlich recht hübsch! Aber leider in Kombination mit Objekten in Bahama-Beige. Und die Fugen sind auch schon lange nicht mehr weiß. Und die Front der Badewanne wurde irgendwann mal neu in Beige verfliest. Naja, und dann die schwierigen Fußboden- und Fußleistenfliesen! Da allerdings eine Badezimmermodernisierung - wie Ihr wahrscheinlich wisst - ein kleines Vermögen kostet :-( , muss man versuchen, das Beste draus zu machen! Also, so bald wird sich hier wohl nicht viel ändern! Aber zumindest den Heizkörper könnte ich neu lackieren!


Ach ja, und mein Treppengeländer mag ich auch so gar nicht...


Vielleicht bekommt es ja mal einen Anstrich - passend zu den Setzstufen und Wangen der Treppe, für die ich schon seit Monaten eine Dose Annie Sloan Chalk Paint in Country Grey im Regal stehen habe. ;-) 


Für die Setzstufen habe ich da auch noch eine weitere hübsche Idee... pssst, wird noch nicht verraten...


Allerdings wartet in meiner Werkstatt schon wieder ein neuer Gast, der Vorrang vor allem anderen hat:

 

Diese betagte Dame bedarf eindeutig einer Beautybehandlung, bevor sie sich im Esszimmer lieber Freunde heimisch fühlen darf! :-D Fotos folgen!


Habt Ihr auch so viele "Projekte", die Ihr immer mal in Angriff nehmen wolltet? Oder SOLLTET? Woraus wird wohl nie was werden? Und warum nicht?

Lasst Euch nicht entmutigen, manchmal dauert es einfach, bis der Knoten reißt! ;-)


Ach übrigens, das mit dem Nichtarbeiten am letzten Wochenende hat natürlich nicht geklappt. Spontan überkam mich die Idee, meine Tischsets aus Korbgeflecht zu Weißen... :-D


Aber ich denke, die brauchen noch eine Schicht Farbe... ;-)


Eure

Angela